Kino

Der Erste Weltkrieg im Filmen seit 1945

aka filmclub, KG II/HS 2006 | 08.07.2014 @ 20:00

Paths of Glory (Stanley Kubrick, USA 1957)

Referent: Benjamin Marquart (SFB 948, Universität Freiburg)

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www.aka-filmclub.de

Im Rahmen der Ausstellung “Menschen im Krieg. 1914 – 1918 am Oberrhein”

Kino avantgarde: “Le sang d’un poète”

Kommunales Kino | 07.10.2014 @ 19:30

Regie und Buch: Jean Cocteau | Frankreich 1930 | OF | 16mm | s/w | 55 Min.
Einführung: Robert Meßner

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Mit “Le Sang d’un poète” (“Das Blut eines Dichters”) von Jean Cocteau aus dem Jahr 1932, einem der Hauptwerke der surrealistischen Avantgarde im Frankreich der 20er/30er Jahre des letzten Jahrhunderts, setzt das Koki Freiburg im Oktober die Reihe klassischer avantgarde-Filme fort.

Reclams Filmführer schreibt über “Le Sang d’un poète”: „Ursprünglich war ein Zeichenfilm geplant; Cocteau schlug dann vor, einen „realen“ Film zu drehen, der „ebenso frei wäre wie ein Zeichenfilm“. Es entstand ein Film voll poetischer Einfälle, skurriler Widersprüche, paradoxer Erfindungen, von dem eine summarische Inhaltsangabe nur einen unzulänglichen Eindruck vermittelt. Cocteau nannte seinen Film „einen realistischen Dokumentarfilm über unwirkliche Ereignisse“. Er betonte das Traumhafte, Unwirkliche, indem er den Film mit den Bildern eines einstürzenden Fabrikschornsteins beginnen und enden läßt, so daß seine „subjektive“ Dauer also auf Bruchteile von Sekunden reduziert wird. Sicher ging es Cocteau hier um die Situation des Dichters, dem seine Berufung (der Mund) wie eine Wunde, wie ein Makel anhaftet, der seine eigene Kindheit für den Erfolg betrügt [und] dessen Tod vom Publikum beklatscht wird …”

Hier geht’s zur Seite des Kommunalen Kinos Freiburg: http://www.koki-freiburg.de/

Ciné-Club: La tranchée des espoirs

Kommunales Kino | 10.10.2014 @ 19:30

La tranchée des espoirs(Jean-Louis Lorenzi / Thierry Bourcy, Frankreich 2002)
In Anwesenheit von Thierry Bourcy (Drehbuch) und mit Einführung von Flavien Le Bouter und Mathias Schillmöller

Im Rahmen von Tout Mulhouse lit zeigt das CCF den Film “la tranchée des espoirs”:
Gegen Ende des Ersten Weltkriegs fliegt plötzlich ein Fußball in den französischen Schützengraben – ist das die deutsche Aufforderung zum Waffenstillstand? Doch der unnachgiebige Leutnant Saint-Jean will seine Stellung nicht aufgeben. Als er seinen Männern befiehlt, ein minenverseuchtes Waldstück auszukundschaften, treffen die zwar keine gegnerischen Soldaten, aber auf einem verlassenen Gut hält ihnen plötzlich die schöne Bäuerin Sylvaine ihre Flinte vor die Nase… (arte)