Kino

TANZTRÄUME – JUGENDLICHE TANZEN „KONTAKTHOF“ VON PINA BAUSCH

Kommunales Kino Freiburg | Urachstraße 40 | im alten Wiehrebahnhof | | 22.05. - 24.05.2016

TANZTRÄUME – JUGENDLICHE TANZEN „KONTAKTHOF“ VON PINA BAUSCH

Tanzträume © Ursula Kaufmann

Das Stück „Kontakthof“ trägt die unverwechselbare Handschrift von Pina Bausch: Es geht um Formen menschlicher Annäherung, um die Begegnung der Geschlechter, um die Suche nach Liebe und Zärtlichkeit mit all den dazu gehörigen Ängsten, Sehnsüchten und Zweifeln – um Gefühle, die gerade für junge Menschen eine große Herausforderung darstellen.  Fast ein Jahr lang begaben sich Jugendliche aus elf Wuppertaler Schulen auf eine emotionale Abenteuerreise. Jeden Samstag hieß es für über 40 Schülerinnen und Schüler zwischen 14 und 18 Jahren: Tanzprobe unter der Leitung der Bausch-Tänzerinnen Jo-Ann Endicott und Bénédicte Billiet und unter der intensiven Supervision von Pina Bausch.

Der Film von Anne Linsel und Rainer Hoffmann begleitet den Probenprozess  bis zur Premiere. Wir sehen die Jugendlichen bei ihren ersten, noch ungeschickten Versuchen, die Themen des Stückes in Bewegung und Choreografie umzusetzen, bis zum Finden einer eigenen tänzerischen Ausdrucksform. Sie entdecken sich selbst in einem Prozess, an dessen Ende jeder über sich selbst hinausgewachsen ist. Zärtliche, scheue, aber auch aggressive Berührungen verdichten sich zu individuellen Erfahrungen, die viele der Jugendlichen auf der Bühne zum ersten Mal machen. Pina Bausch hat die jungen Tänzer immer wieder ermuntert, „sie selbst zu sein“. Hinter ihren Bewegungen werden die Ängste, Gefühle, Wünsche und ihre „Tanzträume“ erkennbar. Am Ende ist jeder nicht nur erwachsener geworden, sondern vor allem selbstbewusster, selbständiger und skeptischer gegenüber Vorurteilen.

Pina Bausch starb am 30. Juni 2009. TANZTRÄUME zeigt die letzten Filmaufnahmen und das letzte Interview mit der weltberühmten Tänzerin. (Berlinale)

Regie: Anne Linsel,  Kamera:  Rainer Hoffmann, Schnitt: Mike Schlömer, Deutschland 2010, 90 Min.

So 22.5., 17:30 / Di 24.5., 19:30

Unter den Dächern von Paris

Kommunales Kino | Urachstraße 40, 7902 Freiburg | 20.10.2016 @ 19:30

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© Allociné

Sous les toits de Paris – René Clair (1930)

Deutsch – Französischer Film

Erste Tonfilmregie

Musik-Melodram

 

Schauspieler:

  • Albert Préjean
  • Pola Illéry
  • Edmond Gréville

 

Synopsis

In einem populären Pariser Viertel lebt Albert, ein Straßenmusikant, der mit der schönen Rumänin Pola eine Liebesbeziehung hat. Sie waren im Begriff zu heiraten als Albert wegen Diebstahl ins Gefängnis landet obwohl er nicht schuldig ist. Der beste Freund von Albert, Louis nutzt die Gelegenheit, um Paola zu verführen. Nach einer langen Zeit erliegt Paola Louis Charme.

Aber als sie beschlossen, ihre Beziehung zu leben, kommt Albert aus dem Gefängnis raus. Diese Liebschaft wird zwischen den beiden Freunde Rivalität verursachen.

 

Einführung

Flavien Le Bouter und Mathias Schillmöller

Donnerstag, 20 Oktober um 19.30 Uhr | Kommunales Kino

Wiederholung: Sonntag, 23 oktober um 17.30

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CINE-CLUB: DHEEPAN

Kommunales Kino | Urachstraße 40, 7902 Freiburg | 15.11.2016 @ 19:30

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©Allociné

Das Ciné-club präsentiert Ihnen den letzten Opus von Jacques Audiard, DHEEPAN (OmU) am Dienstag den 15 November um 19.30 im Kommunales Kino.

Dheepan bekam 2015 beim Festival de Cannes la Palme d’Or.

Schauspielern: Anthonythasan Jesuthasan und Kalieswari Srinivasan

Drama

Zum Film:

Deephan ist ein ehemaliger Tamil Kämpfer der nach dem Bürgerkrieg in Sri-Lanka nach Europa flüchtet. Auf seiner Reise nehmt er eine unbekannte Frau und ein Mädchen der er als seiner Familie vorstellt um leichter ein Asylantrag zu gewähren. In einem Pariser Vorort findet Deephan eine Arbeit als Hausmeister. Dort werden sie versuchen ein ruhiger Familienheim aufzubauen. Aber die tägliche Gewalt, die verschiedenen Handeln werden bei ihm tiefe Kriegswunde wieder aufmachen und er wird alles machen um seine neue Familie zu beschützen.

Von einer gesellschaftliche Chronik wird dieser Film zu einem Aktion Krimi. Als politischer Flüchtling, wie passt man sich in einem neuen Land an? Diese Frage war noch nie so aktuell wie Heute.

Einführung: Flavien Le Bouter und Mathias Schillmöller.

Eintritt: 7€ / ermäßigt 5€

Wiederholung: Donnerstag 17 November um 21 Uhr 30.

 

FILM UND LESUNG MIT DER SENEGALISCHEN SCHRIFTSTELLERIN KEN BUGUL

Kommunales Kino | Urachstraße 40, 7902 Freiburg | 23.11.2016 @ 19:30

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VERSION FRANÇAISE

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LESUNG MIT DER SENEGALISCHEN SCHRIFTSTELLERIN KEN BUGUL

FILM: KEN BUGUL – PERSONNE N’EN VEUT ( Senegal 2015 / OmU / 62 Min. / Regie:  Silvia Voser)

 

lesungmiwo_ken-bugul_02Ken Bugul wird als eine der hervorragendsten senegalesischen SchriftstellerInnen der französischsprachigen Literatur der letzten Jahrzehnte betrachtet. Ihre Romane sind ein wichtiger und radikaler Bezugspunkt, da Ken Bugul es versteht, auf meisterhafte Weise und in einem ganz eigenwilligen Stil, eine hochliterarische französische Sprache mit den Rhythmen, den Ausdrucksweisen und den gedanklichen Grundstrukturen des Wolof, ihrer Muttersprache, dicht zu verweben. »Was Ihr auf Französisch in meinen Romanen lest, ist die Art, wie man in meinem Dorf in unserer Sprache Wolof denkt und spricht. «

Seit mehr als 30 Jahren komponiert Ken Bugul mit ihren Romanen ein Bild ihres Lebens als Frau. Dabei verbinden sich ihre Liebesgeschichten immer mit den sozialen und politischen Beziehungen zwischen ihrem Kontinent und dem Westen, die sie messerscharf analysiert.

Obwohl sie zahlreiche internationale literarische Preise gewonnen hat, ist sie im deutschsprachigen Raum nur durch ihr Debüt »Die Nacht des Baobab« bekannt, der einzige ihrer 10 Romane, der bislang in Übersetzung vorliegt.

Das ändert sich nun: AfricAvenir veröffentlicht Ende Oktober 2016 ihr Meisterwerk »Riwan« (1999, Grand Prix Littéraire de l’Afrique Noire und Teil der »100 Best African Books of the 20th Century«) sowie ihr zweitletztes Werk (2014) »Aller et Retour«  auf Deutsch. Das Literaturbüro, das CCFF, das Informationszentrum 3.Welt und das senegalische Verein Freiburg freuen sich sehr, dass Ken Bugul Auszüge aus ihren übersetzten Romanen lesen wird. Davor zeigen wir um 19:30 den Film KEN BUGUL – PERSONNE N’EN VEUT

Die Filmemacherin Silvia Voser führt uns mit Feingefühl in dieses geheimnisvolle und bewegte Leben. Sie lässt eine mutige und verletzliche Ken Bugul selber zu Wort kommen, und evoziert das Leben einer Künstlerin, deren Werk uns zu einem neuen Blick auf eine Welt voller komplexer Beziehungen verhilft. Ein seltenes und kunstvolles Regiedebüt.

Nach einer kurzen Pause um 21:00 Lesung und Gespräch mit Ken Bugul aus ihren neuen Romanen.

Moderation und Übersetzung: Beate Thill

Vorleserin: Sigried Weber

 Eintritt: Film und Lesung 8/6€| Vorverkauf: Kommunales Kino Freiburg 0761.45 98 00 22

In Kooperation mit dem Centre Culturel Français, Informationszentrum 3. Welt (iz3w) und dem senegalischen Verein Association des Ressortissants Sénégalais de Freiburg e. V. (ARSF). Mit Unterstützung von EZEF – Evangelisches Zentrum für entwicklungsbezogene Filmarbeit und dem Literatürbüro Freiburg.

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CINE-CLUB: MARGUERITE

Kommunales Kino | Urachstraße 40, 7902 Freiburg | 06.12.2016 @ 19:30

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Eine Komödie von Xavier Giannoli

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©Allociné

 

Dienstag, 6 Dezember 2016 | 19.30

Marguerite – Xavier Giannoli | F.2015 (OmU)

Schauspieler: Catherine Frot, André Marcon, Michel Fau, Denis Mpunga

Im Pariser der 1920er Jahre lebt die wohlhabende Marguerite Dumont, die Musik und insbesondere die Oper liebt. Regelmäßig gibt sie private Konzerte für ihr Mann und ihre Freunde. Aber niemand traut sich, ihr zu sage dass sie im singen nicht begabt ist. Marguerite ist eine reichbegüterte aber auch sehr großzügige Frau mit ihrem Umgebungskreis ist. Deswegen pflegen ihre Freunde die Illusion dass sie gut singen kann. Jedoch kompliziert sich die Situation als Marguerite beschloss ein Konzert in einem großen Pariser Konzert zu geben. Um ihre Leistung vorzubereiten nehmt sie als Gesanglehrer der ehemalige berühmte Opersinger Il Divo.

Das Drehbuch läßt sich von dem Leben der amerikanische Opersägerin Florence Foster Jenskin inspirieren.

Der Film würde bei der Mostra in Venedig nominiert. In Frankreich, für ihre ausgezeichnete Leistung erhielt Catherine Frot den César als beste Schauspielerin des Jahres 2016. Die Rolle von Marguerite Dumont gehört inszwischen zu den größten weiblichen Rollen des Cinéma français !

Einführung: Flavien le Bouter und Mathias Schillmöller

Eintritt: 7€ / 5€ ermäßigt

Wiederholung: Sonntag, 11 Dezember 2016 | 17.30

Kommunales Kino | Urachstraße 40, 7902 Freiburg