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Lesung & Diskussion | Trois femmes disparaissent / Nérona – Hélène Frappat

Macht, Realität und die Rolle der Frauen in unserer Gesellschaft – eine literarischen Begegnung mit Hélène Frappat im CCFF!

Mit Trois femmes disparaissent widmet sich Hélène Frappat drei Generationen von Hollywood-Schauspielerinnen: Tippi Hedren, ihrer Tochter Melanie Griffith und ihrer Enkelin Dakota Johnson. Ausgehend von Filmen – von The Birds bis Fifty Shades of Grey – zeigt sie, wie diese Frauen durch das Kino zugleich sichtbar gemacht und zum Verschwinden gebracht werden. Dieses Spannungsverhältnis bildet den roten Faden ihrer eindringlichen Analyse.

In Nerona entführt Frappat in die Gedankenwelt einer italienischen Führungskraft, die sich zunehmend in einen dekadenten römischen Kaiser verwandelt. Der Roman legt die perfiden Mechanismen einer Sprache offen, die entmenschlicht, und lädt zugleich dazu ein, über politische Gewalt und die Grenzen demokratischer Toleranz nachzudenken.

Ihre Werke eröffnen vielschichtige Perspektiven auf die Entwicklung von Macht, Realität und der Rolle von Frauen in unserer Gesellschaft seit der Mitte des 20. Jahrhunderts.

Hélène Frappat ist promovierte Philosophin, Romanautorin und Filmkritikerin mit großer Leidenschaft für das Kino. Darüber hinaus ist sie auch als Übersetzerin tätig. In ihrem Schreiben sucht sie die „Wahrheit“ in der Fiktion. Zu ihren wichtigsten Veröffentlichungen zählen Trois femmes disparaissent (2023), Nerona (2025) sowie der Essay Le Gaslighting ou l’art de faire taire les femmes (2023).

Mittwoch, 10. Juni | 19:00 Uhr
CCFF
Eintritt: € 11 | € 7
Sprache: D/F
Anmeldung: kultur@ccf-fr.de
In Kooperation mit: Frankreich-Zentrum der Universität Freiburg

Im Rahmen unseres Jahresschwerpunktes „80 Jahre Frankreich in Freiburg“

Datum

Juni 10 2026

Uhrzeit

19:00

Ort

Centre Culturel Français Freiburg
Münsterplatz 11 | im Kornhaus | 79098 Freiburg

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