Lesung: Pascale Kramer mit „Autopsie d’un père“

Pascale Kramer, 1961 in Genf geboren, hat zahlreiche Romane veröffentlicht, für die sie mehrfach ausgezeichnet wurde. Aufgewachsen in Lausanne, verbrachte sie einige Jahre in Zürich und ging 1987 nach Paris, wo sie auch heute lebt und arbeitet. Mit ihrem vierten Roman Die Lebenden (Prix Lipp Suisse), 2000 in Frankreich und 2003 erstmals auf Deutsch in der Übersetzung von Andrea Spingler erschienen, kam der literarische Durchbruch. 2017 konnte Pascale Kramer mit dem Schweizer Grand Prix Literatur erstmals eine Auszeichnung für ihr Gesamtwerk entgegennehmen. Besorgnis, Unbehagen und Krisen sind Haupthemen in ihrer literarischen Welt.

In Autopsie des Vaters versucht Ania zu verstehen, warum ihr Vater, ein linker Intellektueller und bekannter Radiojournalist, zu dem sie schon lange keinen Kontakt mehr hatte, Selbstmord begangen hat. In ihrem Roman beschreibt Pascale Kramer das Wegschauen, die Abschottung einer ganzen Gesellschaftsschicht und wirft gleichzeitig ein schmerzhaft klares Licht auf das Innerste einer Familie, die verpasste Verständigung zwischen Vater und Tochter.

Pascale Kramer: Autopsie d’un père (Ed. Flammarion, 2016) | Autopsie des Vaters (Rotpunktverlag, 2017), aus dem Französischen von Andrea Spingler.

Moderation und Übersetzung: Prof. Dr. Judith Frömmer, Romanisches Seminar der Albert-Ludwig-Universität Freiburg

Mit der freundlichen Unterstützung der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

Im Rahmen von Freiburg auf Französisch


 

 

 

 

 

Datum

Nov 13 2017

Uhrzeit

19:30

Preis

7 | 5 ermäßigt

Ort

Centre Culturel Français Freiburg
Münsterplatz 11 | im Kornhaus | 79098 Freiburg
Kategorie

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