Ab Fr 02.12. Ausstellung „Le Beau Siècle“

Ab Fr 02.12. Ausstellung „Le Beau Siècle“

Das CCFF zeigt „Le Beau Siècle – Das schöne 18. Jahrhundert“ als Partnerausstellung zur gleichnamigen Exposition in unserer Partnerstadt Besançon (10.11.22-19.03.23).

Nach der Eroberung durch Ludwig XIV. wurde Besançon 1674 Hauptstadt der Franche-Comté. Es ist der Beginn einer 25 Jahre währenden Periode außergewöhnlichen Wohlstands mit einem beispiellosen Aufblühen des künstlerischen Schaffens. Dieser künstlerische Aufschwung markiert den Ausgangspunkt der Ausstellung. Das Musée des Beaux-Arts et d’Archéologie de Besançon, und nun in kleinerem Umfang auch das CCFF, präsentiert im Rahmen einer globalen Annäherung die großen Herausforderungen dieser Zeit, die die Geschichte der Stadt geprägt hat, und die noch heute im Leben der Einwohner eine große Rolle spielt.

Dauer der Ausstellung: 2. Dezember 2022 – 27. Januar 2023

Eintritt: Frei
In Kooperation mit: Grand Besançon Métropole, Stadt Besançon, Stadt Freiburg, Förderverein CCFF, Musée des Beaux-Arts et d’Archéologie de Besançon, Haus Burgund

Ciné-club | Spezial zum Ende des Jubiläumsjahrs

Ciné-club | Spezial zum Ende des Jubiläumsjahrs

Zum Ende des Jubiläumsjahrs gibt es im Dezember wieder einen Ciné-club Spezial! Gezeigt werden zwei Filme: „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“ aus dem Jahr 1972 und die 2022, also 50 Jahre später erschienene neue Adaption und freie Interpretation des Stücks „Peter von Kant“.

Die bitteren Tränen der Petra von Kant I Rainer Werner Fassbinder I D 1972 – Start 18.00 Uhr

Die reiche und erfolgreiche Modeschöpferin Petra von Kant lebt mit ihrer Sekretärin Marlene in einer luxuriösen Bremer Wohnung. Ihr erster Mann starb bei einem Autounfall, eine zweite Ehe geht in die Brüche. Obwohl Kant einsam ist, behandelt sie ihre schweigsame Assistentin Marlene wie eine Sklavin und demütigt sie regelmäßig.

Petra von Kant verliebt sich in das gut zehn Jahre jüngere Model Karin Thimm. Um die junge Frau an sich zu binden, bietet sie ihr eine Anstellung als Mannequin an. Die beiden ziehen zusammen und werden ein Paar. Doch Karin ist der Beziehung schon bald überdrüssig und hat Affären, die sie kaum verheimlicht. Schließlich kehrt sie sogar zu ihrem Mann zurück. Kant ist verzweifelt und tröstet sich zunächst mit Alkohol über den Verlust hinweg. Dann gelangt sie zu der Erkenntnis, dass sie Karin nie richtig geliebt hat, sondern sie nur besitzen wollte. Die Entschuldigung, die Kant am Ende des Films gegenüber ihrer Assistentin Marlene vorbringt, nimmt diese nicht an.

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Peter von Kant I François Ozon I F 2022 – Start 20.45 Uhr

Rainer Werner Fassbinder neu interpretiert – Aus der lesbischen Liebesgeschichte des Originals hat Ozon eine schwule gemacht.

Peter von Kant ist ein erfolgreicher Regisseur. Zusammen mit seinem stumm-devoten Assistenten Karl lebt und arbeitet er 1972 in einer Kölner Atelierwohnung. Als ihm seine Muse, die Schauspielerin Sidonie, den deutlich jüngeren Amir vorstellt, ist er sofort Feuer und Flamme. Spätestens als von Kant Amir durch die Linse seiner Kamera sieht, verliebt er sich hoffnungslos und verspricht, aus ihm einen Star zu machen. Die Affäre entwickelt sich bald zur toxischen Beziehung mit ungleichem Kräfteverhältnis. Während es der strahlend schöne Amir mit der Treue nicht so genau nimmt, kann von Kant die selbst postulierte Freiheit und Ehrlichkeit in der Liebe kaum aushalten. Aus dem Machtmenschen und Manipulator wird ein Gedemütigter, der mehr als einmal bittere Tränen weint.

Kommunales Kino
Donnerstag, 8. Dezember I 18.00 & 20.45 Uhr
Einführung: Flavien Le Bouter, Gerrit Fischer, Mathias Schillmöller
Eintritt: € 8 I € 5 ermäßigt
Kombipreis: € 10 I € 5 für DFG-Schüler.innen

Konzert I „Solidarité Ukraine“

Konzert I „Solidarité Ukraine“

Interkulturelle Brücken schlagen mit Musik – Am Abend des 14. Dezembers spielen der russische Pianist Nikita Mndoyants und der ukrainische Violinist Volodymyr Pogoretsky zusammen französische, deutsche und ukrainische Werke.

Kurz nach Beginn des Krieges gegen die Ukraine sind die beiden jungen, hochkarätigen Künstler nach Europa gekommen, um hier die Ruhe zu finden, die sie für die Entwicklung und Ausübung ihrer Kunst benötigen. Heute im Elsass und in der Schweiz wohnend, ist es die Musik, die Mndoyants und Pogoretsky zusammengebracht hat.

Der russische Pianist Nikita Mndoyants stammt aus einer Musikerfamilie und begann sehr früh, Klavier zu spielen und zu komponieren. Sein erstes öffentliches Klavierrezital gab er bereits mit acht Jahren und seine erste CD (ein Live-Rezital in Helsinki) wurde aufgenommen, als er zehn Jahre alt war. 2016 war er Gewinner des Internationalen Klavierwettbewerbs Cleveland. Im Juni 2017 spielte er zum ersten Mal in der Carnegie Hall. Eleganz und Transparenz zeichnen das Spiel des russischen Pianisten und Komponisten aus, „aufregend, individuell, lebendig und voller dynamischer und klanglicher Details“ (Clavier Companion) sind seine Darbietungen.

Volodymyr Pogoretsky wurde 1988 in Kharkiv (Ukraine) geboren und begann sein Geigenspiel an der Spezialmusikschule für hochbegabte Kinder in der Klasse von Ljudmila Varenina. Er setzte seine Ausbildung in Russland am Staatlichen Rimsky-Korsakov-Konservatorium in St. Petersburg und am Höheren Konservatorium fort. Später studierte er in Bern. Er spielte bedeutende Konzerte im Wiener Musikverein, im Concertgebouw Amsterdam, in der Tokyo Opera City, im Dänischen Rundfunkhaus in Kopenhagen, im Konzerthaus Berlin, im London Coliseum, im Großen Saal der St. Petersburger Philharmonie, im Bolschoi-Theater in Moskau, aber auch in Rotterdam, Den Haag, Mailand und Stockholm. Pogoretsky ist außerdem künstlerischer Leiter des Festivals Piano Trio.

Zum PROGRAMM

Mittwoch, 14. Dezember| 19.00 Uhr
CCFF
Sprache:
 D
Eintritt€ 9 | € 6 ermäßigt
In Kooperation mit: Zwetajewa Zentrum Freiburg, Graduiertenkolleg, IF Stuttgart, Fondation franco-allemande Domnik de Nürtingen

Ihr Ansprechpartner für Französisch in Freiburg ? das CCFF !

Ihr Ansprechpartner für Französisch in Freiburg ? das CCFF !

Die drei Säulen des CCFF sind
die SPRACHvermittlung,
das SPRACHgebundene Kulturangebot sowie
die französischSPRACHIGE Mediathek.

Es gibt immer gute Gründe, Französisch zu lernen!
Als Ergänzung zu Schule und Uni, als Zugang zur französischen Kultur und Lebensart, als Brücke zu Einheimischen im nächsten Frankreichurlaub oder als Schlüsselqualifikation für den Beruf.Sie haben die Wahl zwischen Kurse im Präsenzunterricht oder Online.
Es erwartet Sie eine Vielzahl von Kursen, die es Ihnen ermöglichen, die Sprache von Molière zu üben.:
Für Kinder, Schüler, Abiturienten, Studierende, Berufstätige, Referendare, Französisch Lehrkräfte, Senioren oder Theaterbegeisterte, Club de lecture für die Literaturfan…
von A1 bis C1, einmal wöchentlich vormittags, mittags oder abends, Gruppenkurse mit 5 bis 10 TN (Teilnehmende)
Keinen passenden Kurs gefunden? Das CCFF bietet neben den regulären auch individuelle Kurse an, entweder im CCFF oder Online: Le Duo: oder Le Trio Weitere Infos hier.
Die Stärke des Hauses ist die individuelle Einstufung in dem passenden Kurs. Kleine Gruppen (5-10 TN) – viel Raum für Fragen und Konversation – anwendungsorientierte und abwechslungsreiche Kurse.
Und unsere französischsprachige Bibliothek ist für Kursteilnehmende 6 Monate kostenlos!
Auf dem Weg zum Erfolg mit dem CCFF: Jetzt anmelden und Platz sichern!

Kultur

  • Lesungen in französischer Sprache
  • Ausstellungen
  • Vorträge
  • Exkursionen
  • Konzerte
  • Filmvorführungen
  • Theater

Dreimal im Jahr erscheint ein ausführlicher Veranstaltungskalender, der im CCFF und an allen wichtigen Stellen in Freiburg ausliegt. oder Sie erhalten  unser Newsletter
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Mediathek

Die französische Mediathek des Centre Culturel Français Freiburg bietet Frankophilen und Frankophonen jeden Alters eine große Auswahl an Medien über das aktuelle Frankreich, die Frankophonie sowie einen eigenen Bereich für Französischlernende.und umfasst:

  • 7050 Bücher
  • 400 Musik-CDs
  • 850 DVDs
  • 3 Zeitschriften-Abonnements ( Ecoute, Reviue de la presse, Bien-Dire)
  • Für Französischlernende gibt es einen nach Sprachniveau sortierten Bereich.

Für Kursteilnehmende 6 Monate kostenlos ( ab 1. Kurstag) und Kostenlos für Mitglieder des Fördervereins. Alle externen Nutzer zahlen eine Jahresgebühr.

Tauchen Sie in die frankophone Welt ein!

AUSGEBUCHT | Lesung mit Édouard Louis

AUSGEBUCHT | Lesung mit Édouard Louis

Hinweis: Die Veranstaltung mit Édouard Louis ist ausgebucht!

Édouard Louis gilt als einer der wichtigsten Autoren der jüngeren Generation. Sein Roman »Das Ende von Eddy« machte ihn 2015 international bekannt. Mit „Anleitung ein anderer zu werden“ (Aufbau Verlag, 2022, aus dem Französischen von Sonja Finck) knüpft er nun an diesen ersten Roman an.

Was kostet es, das eigene Leben in die Hand zu nehmen?

Mit Mitte zwanzig hat er schon mehrere Leben hinter sich: Eine Kindheit in extremer Armut, die Scham über die eigene Herkunft, die Flucht vom Dorf in die Stadt, den Aufbruch nach Paris. Er macht sich frei von den Grenzen seiner Herkunft, nimmt einen neuen Namen an, liest und schreibt wie ein Besessener, probiert sich aus, will alle Leben leben. Immer neue Welten erschließen sich ihm. Mit unbändiger Energie erfindet er sich wieder und wieder, schließt Freundschaften und hinterfragt doch die radikale Selbstveränderung, die sich nie ganz vollendet. Über das, was man zurücklässt, um bei sich selbst anzukommen, spricht Édouard Louis mit seiner Übersetzerin Sonja Finck.

»Ein Buch von aufwühlender Schönheit.« Le Monde

»Ein seltener Glücksfall – ein Autor, der etwas zu sagen hat und bereit ist, es ohne Rücksicht auf sich selbst zu tun.« The New York Times

 

Hinweis: Das Tragen einer Maske während der Veranstaltung wird empfohlen.


Dienstag, 20. Dezember | 19:30 Uhr
Winterer-Foyer im Theater Freiburg
Sprache:
 F/D
Eintritt: €12 | €9 ermäßigt – VVK Theater Freiburg
In Kooperation mit: Literaturhaus, Theater Freiburg, Frankreich Zentrum der Universität Freiburg, Buchhandlung jos fritz